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Parodontitis

Studien haben gezeigt, dass Patienten ohne Zahnfleischentzündung (Parodontitis) im Durchschnitt sieben Jahre länger leben als Vergleichspersonen mit einem Entzündungsherd im Mund. Bei fortschreitender Parodontitis erhöht sich das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Ursache sind verschiedene Bakterienarten, die in der Mundhöhle vorkommen. Erreger und im Gewebe entstehende Entzündungsstoffe entfalten ihre schädliche Wirkung auch in weit vom Kopf entfernten Organen. 
 
Manche Menschen glauben, Zahnfleischbluten beim Zähneputzen sei ein Beweis für besonders gewissenhafte Mundhygiene – nein! Grund für das Zahnfleischbluten sind Bakterien, die bei ungenügender Mundhygiene überall im Mund vorkommen. Diese bzw. ihre schädlichen Stoffwechselprodukte können bei blutendem Zahnfleisch rasch in die Blutbahnen gelangen, wo sie eine Infektion verursachen können.
 
Das Risiko einen Herz- oder Hirninfarkt zu erleiden, ist in Anwesenheit von Zahnfleischerkrankungen größer als bei den bekannten Risikofaktoren wie Rauchen und erhöhtem Cholesterinwerten! Nutzen Sie darum die Möglichkeiten der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung und der Prophylaxebehandlung!